- Deutscher Pokal der Pokalsieger 1998 in Hanau (27.06.1998) -

In diesem Jahr wurde dieser Wettbewerb zum 1. Mal ausgetragen. Insgesamt acht der zwölf Landesverbände waren mit ihren Mannschaften vertreten. Lediglich die Vertreter aus Sachsen, Schleswig Holstein, Hamburg und dem Saarland fehlten. da einige Pokalsieger auch für die Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert waren, konnten auch einige Zweitligisten und ein Drittligist an den Start gehen. Die Hajo Hawks Vilsbiburg aus Bayern konnten sich als Drittligist in ihrem Landespokalwettbewerb allerdings sowohlgegen den bayrischen Meister, als auch gegen den Vizemeister, Clochard Augsburg, durchsetzen.

der NDV-Verteter, Shakespeare Dartists Hannover, fand in seinem Spiel gegen den TSV Ginnheim (HDV) leider nicht richtig zu seinem Spiel und lag nach den Einzeln bereits 2:6 zurück. Auch der Gewinn der ersten beiden Doppel konnte die Niederlage (4:7) nicht mehr verhindern.

Viertelfinale
Hajo Hawks Vilsbiburg (BDV) gegen Red Barons Gelsenkirchen (NWDV) 7:5
Broadway Diamonds Br. (HBDV) gegen Vikings DC Berlin (DVBB) 7:2
TSV Ginnheim (HDV) gegen Shakespeare Dartists Hannover 7:4
Trible Flyers Böblingen (BWDV) gegen DVK Lautre Kaiserslautern (RPDV) 7:6

Sicherlich wäre mehr möglich gewesen, wenn man an die guten Leistungen der vergangenen Saison hätte anknüpfen können. Trotzdem ließen sich die Spieler aus dem Shakespeare ihre gute Laune (zumindest mehrheitlich) nicht nehmen.

Halbfinale
Broadway Diamonds Br. (HBDV) gegen Hajo Hawks Vilsbiburg (BDV) 7:5
Trible Flyers Böblingen (BWDV) gegen TSV Ginnheim (HDV) 7:5

In einem kräftezehrenden Finale konnten sich die Broadway Diamonds (HBDV) gegen die Trible Flyers Böblingen (BWDV) nach vier Stunden mit 7:5 durchsetzen und gewannen somit den ersten Pokal der Pokalsieger.

Finale
Broadway Diamonds Br. (HBDV) gegen Trible Flyers Böblingen (BWDV) 7:5

Obwohl die Resonanz mit 8 gestarteten Teams recht gut war, bleibt zu überlegen, ob man in Zukunft mit Gruppenspielen beginnt (vergleichbar mit der Mannschaftsmeisterschaft), damit einige Teams nicht bereits nach einem Spiel die teilweise weite Heimreise antreten müssen.

Bilanz Shakespeare Dartists (gew./verl. Einzel und Doppel)
T. Willführ 1:0/1:0 N. Harris 0:1/0:0
A. Henton 1:0/0:0 M.Morgenstern 0:1/0:0
G. Harbusch 0:1/1:0 R. Dunajski 0:1/0:0
M. Jovanovic 0:1/1:0 M. Redlin 0:0/0:1
P. Williams 0:1/1:0

Mal sehen, wer im nächsten Jahrin diesem Wettbewerb für den NDV antritt. Auch wenn mehr zu gewinnen war, Gratulation an die Shakespeare Dartists, die eine sehr hervorragende Saison gespielt haben, die sie mit dem NDV-Cup Sieg und dem Aufstieg in die Verbandsliga abschlossen.

ta

Quelle: NDV Informer 7+8/98 Seite 29

- NDV-Cup-Finalrunde 1998 -

Am 06.06.1998 wurde die Finalrunde des NDV-Cup-Wettbewerbes 1997/98 ausgetragen. Austragungsort war das Vereinsheim des Kleingartenvereins "Blühe Auf" in Salzgitter-Lebenstedt, ansonsten Spielstätte der Woodpecker Salzgitter und des DC Tatanka. Für eine gute Bewirtung und ausreichende Räumlichkeiten war gesorgt. Die hohen Außentemperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit sorgten dafür, daß es nicht nur sportlich eine "heiße Angelegenheit werden sollte. Meine Hochachtung gilt deshalb allen beteiligten Spielern. Ich war nur sehr froh, nicht selbst spielen zu müssen.

Pünktlich um 17.00 Uhr wurden die Halbfinalspiele gestartet. Erwartungsgemäß waren die Topteams in die Finalrunde eingezogen. Lediglich die Teilnahme der Mannschaft der Kleinen Männer kann man als Überraschung bezeichnen.

Der Weg in die Finalrunde:
Shakespeare Dartists Arpker DV DC Oker DC Gismo Kleiner Mann
DC Mad House 10:2
Werners DC A 7:5 Freilos Die Ludwicks 7:3 DC Shark Attack 10:2
Jumping Frogs 8:4 SpVgg V.d.K. A 10:2 DC Wolpertinger 10:2 SpVgg V.d.K. C 8:4
DC Guiness 10:2 DC/SV Eime 11:1 Propper Banane A 8:4 DC Dartagnan 8:4
DC Bulldogs A 7:5 SC Victory A 10:2 Crossroad Busters 11:1 MH Fallersleben 8:4

Ebenso erwartungsgemäß war auch der Ausgang der Halbfinals. Deutlich mit 7:3 setzte sich der Arpker DV gegen den DC Oker durch. Mit 8:2 schlugen die Shakespeare Dartists die Kleinen Männer, die sich dadurch die gute Laune allerdings keineswegs nehmen ließen.

Als dann gegen 19.30 Uhr das Finale begonnen wurde, war jedem klar, daß der Sieger nur der Arpker DV sein konnte. Zu deutlich hatte das Team zuvor all seine Spiele gewonnen. Die einzige Frage, die sich stellte, war wie hoch der Sieg ausfallen würde. Aber ca. 3 Stunden und zahllose Würfe später, war es Guido Harbusch von den Shakespeare Dartists, der den letzten Dart des Tages werfen durfte. Unendlicher Jubel brach aus, als er den entscheidenden Dart im Teamleg zum 3:1 Sieg seiner Mannschaft und damit zum Titelgewinn einschob.

Vorausgegangen war allerdings ein äußerst spannendes Pokalfinale, in dem die Shakespeare-Spieler förmlich über sich hinauswuchsen. Die Arpker konnten in keiner Phase des Spiels zu ihrer Form und der bisher gezeigten Selbstsicherheit finden. Und genau dadurch bot sich die Chance für den Außenseiter, der diese gnadenlos ausnutzte.

Gleich zu Beginn des Spieles übernahm Shakespeare die Führung im Spiel. Beim Spielstand von 3:2 hatte Neil Harris sogar die Möglichkeit mit einem 3:1 gegen Alex Morgenstern sein Team mit 4:2 in Führung zu bringen. Doch Alex siegte in einem äußerst nervös geführtem Spiel und sorgte für den Ausgleich. Von diesem Moment an verlief das Spiel stets ausgeglichen; keine Mannschaft konnte einen Vorteil erzielen. Lediglich gegen Ende des Spiels sah es so aus, als ob der Favorit letztendlich doch gewinnen würde. Aber M. Jovanovic/G. Harbusch schafften durch den Sieg gegen O. Wälscher/H. Franke die Sensation, das Teamleg. Und das beflügelte das Team der Shakespeare Dartists, die sich diese Chance nicht mehr nehmen ließen. Auch der zwischenzeiztliche Ausgleich zum 1:1 durch den alten Mann des niedersächsischen Dartsports mit der vielzitierten Großmutter, Frank Utecht, konnte nichts mehr daran ändern. Die Shakespeare Dartists wurden aufgrund einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung im Finale und durch ihre Siege gegen äußerst namhafte Teams in den vorangegangenen Spielrunden verdienter NDV-Pokalsieger 1998.

Das Finale
1. Einzel H. Bütehorn : M. Rauterberg 2:3 0:1
2. Einzel G. Harbusch : F. Utecht 3:1 1:0
3. Einzel R. Dunajski : H. Franke 3:0 1:0
4. Einzel A. Henton : O. Wälscher 3:0 1:0
5. Einzel P. Williams : M. Brandes 0:3 0:1
6. Einzel N. Harris : A. Morgenstern 2:3 0:1
7. Einzel T. Willführ : A. Schendel 3:2 1:0
8. Einzel M. Jovanovic : U. Meyer-Schlüter 2:3 0:1
Zwischenstand nach den Einzeln 18:15 4:4
1. Doppel T. Willführ/P. Williams : M. Rauterberg/J. Pause 3:1 1:0
2. Doppel N. Harris/T. Henton : A. Eggerstorf/A. Schendel 0:3 0:1
3. Doppel R. Dunajski/H. Bütehorn : A. Morgenstern/M. Brandes 1:3 0:1
4. Doppel M. Jovanovic/G. Harbusch : O. Wälscher/H. Franke 3:2 1:0
Zwischenstand nach den Doppeln 25:24 6:6
Teamleg 3:1
Endergebnis 7:6

Quelle: NDV Informer 6/98 Seiten 9 und 11

NDV Saisonrückblich Teil 5

- NDV Cup Saison 1997/98 -

Dieser Wettbewerb wurde nun schon zum 13. mal ausgetragen. Im Jahre 1986 als überregionaler Wettbewerb ins Leben gerufen erfreut sich der NDV-Cup stets großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn er bietet u.a. Teams der unteren Spielklassen auch einmal die Möglichkeit, sich mit den Topspielern ihres Landesverbandes zu messen und zum anderen das eine oder andere zusätzlich Erfolgserlebnis zu verzeichnen (sei es durch einen Sieg gegen eine höherklassige Mannschaft oder durch den Einzug in die Finalrunde).

Für einen Landesverband wie den NDV, dessen Mitglieder auf das großflächige Bundesland Niedersachsen verteilt sind, ist er daneben ein verbindendes Element; spielen dochdie Teams sehr häufig über Jahre in den selben Ligen mit den selben Teams zusammen. So ist der NDV Cup eine willkommene Abwechslung zum Ligaspielbetrieb bzw. Ergänzung desselben. Ein gutes Training ist er für die meisten Spieler ohnehin. darüber hinaus hat der Titel des NDV-Cupsiegers seit dieser Saison surch die Einführung eines Pokalsiegerwettbewerbes auf DDV-Ebene auch eine enorme wertsteigerung in sportlicher Hinsicht bekommen.

Mit der stolzen Zahl von 77 Teams sind wir in die diesjährige NDV-Cup-Saison gestartet. Dass der Wettbewerb nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ hochwertig war, verdeutlicht die Tatsache, dass von den 24 Teams der 3 NDV Ligen lediglich drei nicht am Start waren. Die Mannschaft des DC Royal Ghost (Verbandsliga) und des DC Lüneburg (Landesliga OSt) haben nicht gemeldet. Post SV war in diesem Jahr nicht startberechtigt. Letztere Mannschaft wäre sicherlich dem Kreis der Topfavoriten zuzuordnen gewesen. Dennoch konnte ein hochklassiges Teilnehmerfeld verzeichnet werden.

Das alte "Der-Pokal-hat-seine-eigenen-Regeln-Prinzip" ist zwar richtig und auch in diesem Jahr gab es die eine oder andere Überraschung. dennoch hatt sich wieder einmal gezeigt, dass nur die Teams, die in ihren Ligen erfolgreich waren, weiterkamen und von Runde zu Runde zeigte sich immer deutlicher, dass die favorisierten Teams der drei Topligen wohl unter sich ausmachen würden.

An dieser Stelle möchte ich zunächst einmal vier für mich überraschende Ergebnisse hervorheben. Mit ihrem Sieg über den Verbandsligisten Werner's DC in der ersten Hauptrunde schlugen die Shakespeare Dartists (Landesliga West) nicht nur eines der gefährlichsten und erfolgreichsten NDV-Cupteams sondern auch einen Topfavoriten auf die Teilnahme an der Finalrunde. In der nächsten Runde war es sogar ein Bezirksoberliag-Team, welches einem weiteren Verbandligisten zum Schicksal wurde. Die properen Bananen aus Braunschweig warfen mit dem DSC Salzgitter den Titelverteidiger aus dem Rennen. Trotz eines noch größeren Klassenunterschieds mußte auch der vorletzte Verbandsligist Myers Flyers gegen das Bezirksliga-Team White Horse die Segel streichen. Die mannschaft Why not Sharks (Landesliga Ost) zählte zwar nicht zu den ganz großen Teams, aber deshalb nicht weniger spektakulär war ihre Niederlage gegen Madhouse Fallersleben (BBDV-Bezirksklasse 2).

Nachdem der Spitzenreiter der Verbandsliga West, die Väter der Klamotte, von den Arpkern förmlich überrannt worden war, stand eigentlich fest welche Teams aller Voraussicht nach (sofern das Los mitspielt) in die Finalrunde einziehen würden. Neben dem letzten Verbandsligisten Arpker DV hatten die drei Aufstiegsaspiranten der beiden Landesligen DC Oker, DC Bulldogs und Shakespeare Dartists die wohl besten Aussichten auf die Halbfinalteilnahme. Aber die Auslosung des Viertelfinales bedeutete das Aus für eines der vier Teams. Die Bulldogs unterlagen knapp den Dartists aus dem "Shakespeare". So war der Weg frei für ein Außenseiterteam in den Kreis der Topfavoriten vorzustoßen. Die Truppe des Kleinen Mannes aus Osnabrück, mit sicherlich niemand gerechnet hatte, erreichte als vierte Mannschaft die Finalrunde.

Nachdem die Halbfinalspiel eigentlich nur Formsache waren, Arpke schlug Oker und Shakespeare schlug Gismo (in dieser Saison damit zum dritten Mal), kam es zum erwarteten Finale. In einem "heißen" Spiel gelang den Shakespeare Dartists die eigentliche und größte Sensation des NDV-Cups 1997/98. Denkbar knapp mit 7:6 (3:1 im Teamleg) schlug man den haushohen Favoriten Arpker DV und verhinderte somit nicht nur den ersten Triumph der Arpker im NDV-Cup sondern auch deren Titeldouble. Tja vielleicht hat der Cup ja doch seine eigenen Regeln?

ta

Quelle: NDV Informer 6/98 Seite 17

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