...und genauso wird es auch das G-Team machen. Den absoluten Tiefpunkt der Saison hat die Mannschaft mit der ultimativen Niederlage in Alfeld sicherlich hinter sich. Hier kamen auf einen Streich so viele Dinge zusammen, dass die Aufzählung nur zu einer düsteren Litanei geraten würde, die hier keinesfalls zum Besten gegeben werden soll.

Denn trotz aller Shakespeare-seitiger Widrigkeiten gab es auch in diesem Spiel die kleinen Lichtblicke, nur dass sie sich dieses mal halt nicht in Zahlen ausdrücken lassen. Für alle Spieler (ob dieses mal dabei oder nicht) gilt es sich in den kommenden Wochen wieder neu zu motivieren und es das nächste Mal schlichtweg besser zu machen.

Und so halten wir es mit dem bekannten Sportlerzitat:

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

Vielen Dank an dieser Stelle noch an die Gastgeber, die für die schwierige Shakespeare-interne Situation großes Verständnis zeigten. Wir hoffen uns im Rückspiel von einer anderen Seite zeigen zu können.


Blick auf Board 7 und 8 der Alfelder Anlage

Trotz intensiver mentaler Vorbereitung beim PDC-Turnier in Göttingen, mislang auch der vierte Versuch des G-Teams endlich die Null auf der Habenseite gegen eine beliebige andere positive Zahl zu tauschen. Es zeigten sich dabei bedauerlicherweise die alten Leiden. So waren die Auftaktspiele eigentlich noch recht ordentlich, bevor die Leistungskurve mannschaftsübergreifend immer weiter in den Keller neigte. Der Gegner war allerdings auch nicht leicht zu spielen und gewann ohne Frage am Ende verdient. Trotzdem wäre das eine oder andere Leg mehr sicherlich möglich gewesen, wäre da nicht der rot-grüne die Segmente umfassende Sisalring gewesen.

Einzig Vorzeige-Einhorn Caren gelang es überhaupt ein Spiel für das Heimteam zu verbuchen, hatte dafür aber auch drei Tage hungern müssen, um die erforderliche Aggressivität zu bekommen. Kapitän OL hatte zweifelsohne zu lange im Buch "Negatives Denken für Fortgeschrittene" gelesen, während sich Youngster Melina einen Krampf beim 180er-Schild hochhalten holte. Jan hatte indes erstmal die vor Spielbeginn übers Trikot gekippte Cola zu verarbeiten, so dass letzten Endes wohl nur das vorgezogene Halloween-Grusel-Ergebnis von 1:11 mit nur 4 (!) gewonnenen Legs zustande kommen konnte.

Glückwunsch an die Gäste, die weiterhin den Platz an der Sonne in der Kreisliga 6 innehaben. Danke auch an die freiwilligen Schreiber der Gäste, da das G-Team leider nicht in voller Stärke antrat und somit für die Doppel keine Schreiber stellen konnte.

 

Leider können an dieser Stelle weiterhin nicht die ganz großen G-Team-Erfolgsmeldungen zum Besten gegeben werden. Obwohl die vier Gutenberghöfer furios in die Partie starteten und allerbeste Chancen hatten zur Spielhälfte bereits deutlich vorne zu liegen, gab es am Ende eine vermeidbare 4:8-Heimniederlage gegen das F-Team von Hameln 79. Pech hatten die Hausherren dabei sowohl in den beiden Einzeln von Melina, die beide trotz Matchdarts mit 3:2 an den jeweiligen Gegner gingen, als auch im ersten Doppel von Maurice und Jan, die eine 2:0-Führung trotz unzähliger Matchdarts zum 3:0/3:1 noch aus der Hand gaben. Nichtsdestotrotz gab es aber auch viele Lichtblicke. So spulte Maurice in seinem ersten Einzel seine ganze Routine ab und ließ dem Gegner beim klaren 3:0-Erfolg nicht die Spur einer Chance. Jan machte es da in seinem ersten Einzel schon spannender, gewann aber im Schlussspurt am Ende mit 3:2. 

Der historische Moment...

Nachdem beim Saisonauftakt alleine die Herren der Schöpfung für Punkte auf der Habenseite des G-Teams sorgten, waren es im ersten "richtigen" Heimspiel Caren und Melina, die den Gegnern aus Lühnde zumindest in den Einzeln ordentlich einheizten und dabei alle Punkte bei der 3:9-Niederlage der Gutenberghöfer einfuhren. Mit etwas mehr "Fahrradkette" wäre hier sogar deutlich mehr drin gewesen, denn sowohl Sportwart OL, der im vierten und fünften Durchgang seines Einzels schlichtweg das Checken vergaß, als auch die geballte G-Team-Weiblichkeit im ersten Doppel hatten beste Chancen das Spiel zur Halbzeit komplett offen zu halten (beide Spiele endeten unglücklich mit 2:3).

So hieß es zur Hälfte der Partie leider 1:5, wobei sich lediglich Youngster Melina mit 3:2 gegen ihren Kontrahenten durchsetzen konnte. Trotzdem sich der Kapitän in der zweiten Spielhälfte aus den Einzeln auswechselte, waren alle noch in entlegenen Gedankengängen vorhandenen zarten Hoffnungen schnell zunichte gemacht, denn sowohl Jan als auch Maurice mussten sich in ihren zweiten Einzeln recht schnell geschlagen geben, woraufhin der Gegner mit 7:1 bereits uneinholbar vorne lag. Direkt im Anschluss gab es dann allerdings die große Gala der geballten G-Team-Girlie-Power. Beide Shakespeare-Spielerinnen konnten sich klar mit 3:0 durchsetzen und damit den Gesamtspielstand auf 3:7 verkürzen. In den abschließenden beiden Doppeln hatten sich dann allerdings wieder die Doppelfelder gegen die Gastgeber verschworen, so dass man am Ende ein 3:9 (16:29) auf dem Spielbogen vermerken musste.

Vielen Dank an die netten Gäste aus Lühnde: man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal im Leben...

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