Nun schon zum 25. Mal trafen sich die Shakespeare Dartists zur Austragung ihrer unter dem Namen "Jahresbesten" laufenden vereinsinternen Einzelmeisterschaft. Mit den mittlerweile vorhandenen 8 Boards konnte erstmals seit Langem mit ausgeprägter Gelassenheit ins Turnier gestartet werden, denn den 29 Shakespeare-Spielern standen damit doppelt so viele Boards wie 2017 zur Verfügung. Es waren daher keine Matrixpläne zur Belegung von zwei Boards mit 3 Gruppen erforderlich, sondern jede der Gruppen bekam 2018 eine eigene Dartscheibe zugeordnet. Da man aufgrund einiger kurzfristiger Absagen die 32-Teilnehmer-Marke verfehlte, ab der Gedanken über acht Gruppen sicherlich sinnvoll erscheinen, spielte man wie im Vorjahr mit einer 4er-Gruppe und fünf 5er-Gruppen, wobei die sechs Gruppenzweiten die beiden freien Viertelfinalplätze in einer Zwischenrunde auspielen sollten.

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Teilnehmerfoto 2018: es dominiert die Farbe gelb...

Wie bereits im Vorjahr waren zum offiziellen Starttermin um 15:00Uhr 28 der 29 Teilnehmer vor Ort, so dass neben der Auslosung auch noch schnell das obige Teilnehmerfoto mit den anwesenden Spielern gemacht werden konnte.

Folgendes brachte die Auslosung zu Tage:

Gruppe 1Gruppe 2Gruppe 3Gruppe 4Gruppe 5Gruppe 6
Tzmarty Tobi Gero Marcel R. Cedric Klaus
Malte Bernd Jan Headshot Pacco Marc
Martin Sol Scarven Maurice Gunther Chris
Thilo Helge Lukas Frank K. Nermin Benjamin
OL Rola  Buschi Marc N. Hermann  

Spielmodus in den Gruppen war, wie gewohnt, "jeder gegen jeden - Best of 5". Da in diesem Jahr auf "Anraten" des Ordnungsamts leider nicht gegrillt werden konnte, griff man auf den traditionellen Nudelsalat mit Würstchen zurück. Zahlreiche Mitglieder trugen weitere erlesene kulinarische Delikatessen zusammen, so dass zumindest für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Eine kurzfristig angesetzte Aktion zur Vermeidung von Plastikmüll ("jeder bringt sich Teller und Besteck selber mit und nimmt es am Ende wieder mit") war leider nur semi-erfolgreich, was ein kurzer Blick in den aufgestellten Mülleimer deutlich offenbarte.

Gruppe 1:
Der in der Gruppe gesetzte Tzmarty hatte an diesem Tag enorme Probleme sein gewohntes Spiel aufzuziehen. Gerade die Treble-Felder wichen immer wieder den Darts aus, so dass es zu zahlreichen knappen Legs kam. Das wirklich Ausnutzen konnte allerdings nur Thilo, der alle Gruppenspiele mit weißer Weste beenden konnte. Malte, Martin und OL lieferten sich ein Hitchcock-Drama um die Plätze 3 bis 5, bei dem leider bei teilweise sehenswerten Scores am Ende immer wieder deutliche Checkschwächen zu Tage traten.

Gruppe 2:
Auch in dieser Gruppe waren die Verhältnisse eigentlich recht klar. Weil Helge und Tobi alle Spiele bis zum direkten Aufeinandertreffen im vorletzten Gruppenspiel gewinnen konnten, blieb den drei anderen Teilnehmern hier nur das Nachsehen. Helge schickte Tobi mit einem klaren 3:0 in die Zwischenrunde und sicherte sich den direkten Einzug ins Viertelfinale. Sol setzte sich gegen die beiden ehemaligen F-Teamler Bernd und Rola recht mühelos durch und belegte am Ende Platz 3. Im allerletzten Gruppenspiel spielten dann die beiden bis dahin sieglosen Spieler im direkten Vergleich um den vierten Platz. Hier setzte sich in einem 5-Leg-Krimi Bernd gegen Rola durch.

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Blick in den Keller

Gruppe 3:
In dieser Gruppe dominierte der zweimalige Jahresbestensieger und neue A-Team-Kapitän Gero nach Belieben die Konkurenz. Lediglich Lukas konnte sich gegen ihn ein einzelnes Leg sichern. Um den zweiten Platz entwickelte sich ein erbitterter Kampf zwischen Buschi und Scarven, der beim direkten Aufeinandertreffen im drittletzten Gruppenspiel Buschi als 3:1-Sieger hervorbrachte. Neuzugang Jan musste sich mit insgesamt nur zwei gewonnen Legs zufriedengeben, war aber mit seiner erbrachten Leistung nicht vollständig unzufrieden.

Gruppe 4:
Diese Gruppe hätte mit Ausnahme von Marcel, der alle seine Spiele mit 3:0 gewann, eigentlich ziemlich spannend werden können. Allerdings vergab F-Team-Spieler Maurice gleich zweimal eine 2:0-Führung und wurde am Ende sieglos nur Letzter. Auch Neuzugang Frank K. musste sich am Ende mit nur einem Sieg mit dem vierten Platz begnügen. Im letzten Gruppenspiel kam es dann zum Showdown zwischen Krümel und Headshot um die Teilnehme an der Zwischenrunde. Hier setzte sich der ehemalige  A-Team-Spieler souverän mit 3:0 durch und verblieb vorerst im Turnier.

Gruppe 5:
Gruppe 5 war wie im Vorjahr eigentlich wieder die ausgeglichenste. Überraschenderweise sah es lange danach aus, dass der zuletzt nur wenig (bis gar nicht) trainierende E-Teamler Gunther sich einen der Plätze an der Sonne sichern könnte, nachdem er sich gegen Nermin und Pacco durchsetzen konnte. Leider reichte es für ihn in den beiden abschließenden Partien gegen Hermann und Cedric aber nicht die Überraschung perfekt zu machen. Stattdessen sicherten sich die beiden letztgenannten mit jeweils drei Siegen Platz 1 (Hermann) und 2 (Cedric). Nermin war indes die einzige, die sich gegen Gruppensieger Hermann duirchsetzen konnte. Betrachtet man das gesamte sportliche Potential wäre hier am Ende bei nur leicht veränderter Tagesform auch ein ganz anderes Endergebnis im Bereich des Möglichen gewesen.

Gruppe 6:
Die einzige 4er-Gruppe hätte auch das Potential zu erhöhter Spannung ums Weiterkommen gehabt. Leider scheiterte Benjamin trotz gutem Spiels immer wieder an den Doppeln, so dass sich der Gruppensieg zwischen Marc und Klaus entschied, wobei Letzterer seinem "Angstgegner" wieder mal den Vortritt lassen musste. Der Erfinder des "Krause-Cups" kam leider mit null gewonnenen Legs ziemlich unter die Räder.

In der Zwischenrunde spielten alle Gruppenzweiten in zwei Dreiergruppen um die beiden noch vakanten Plätze im Achtelfinale. In Gruppe Z1 trafen Tzmarty, Buschi und Cedric aufeinander. Die beiden Spieler der "magnificient Seven" legten gleich zu Beginn ein gepflegtes 5-Leg-Match aufs Parkett, dass sich Kapitän Tzmarty nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung noch mit Ach und Krach sichern konnte. Mit dem anschließenden Sieg gegen Cedric war Tzmarty dann schon "durch" und die Zuschauer durften sich noch ein weiteres 5-Leg-Drama zwischen Cedric und Buschi anschauen, das der diesjährige Shakespeare-League-Halbfinalist für sich entscheiden konnte. In Gruppe Z2 trafen sich Tobi, Krümel und Klaus, die das Kunststück fertigbrachten sich gegenseitig jeweils mit 3:1 zu schlagen, was am Ende natürlich dafür sorgte, dass die Abschlusstabelle ohne jegliche Aussagekraft war. Es musste daher ein Entscheidungsleg gespielt werden, bei dem alle drei Spieler direkt gegeneinander antraten. Am Ende sicherte sich Klaus den noch freien Viertelfinalplatz, wobei auch Krümel allerbeste Chancen aufs Weiterkommen hatte (wären da nicht die Doppel...). Tobi kam in dieses Spiel leider überhaupt nicht hinein, sicherte sich am Ende aber noch den zweiten Platz in Gruppe Z2.

Im Viertelfinale kam es dann zu folgenden Begegnungen (Spielmodus best of 3 Sets/ Best of 3 Legs):

Board 1 Thilo : Klaus
Board 2 Marcel R. : Marc
Board 1 Gero : Hermann
Board 2 Helge : Tzmarty

Während sich Gero und Marcel im Eilzugtempo (jeweils 2:0/2:0) gegen ihre Kontrahenten durchsetzten, liefen die beiden anderen Partien über die volle Distanz (jeweils 9 Legs). Hier setzten sich mit Klaus und Tzmarty dann zwei der "magnificient Seven" durch.

Weiter ging es mit folgenden Halbfinalpartien (Spielmodus best of 5 Sets/ Best of 3 Legs):

Board 1 Klaus : Gero
Board 2 Marcel R. : Tzmarty

In den Halbfinalen blieben dann die Überraschungen komplett aus, denn die beiden A-Team-Spieler setzten sich jeweils souverän mit 3:0 Sätzen gegen ihre Kontrahenten aus dem ehemaligen D-Team durch.

Auch im Spiel um Platz Drei wurde es nicht so richtig spannend, den Klaus fertigte seinen ehemaligen Kapitän im Modus "Best of Five" mit 3:0 recht klar ab.

Das Finale bot dann Dart vom Feinsten und auch viel Spannung. Marcel legte in seinem ersten Jahresbestenfinale los wie die Feuerwehr und überfuhr Gero im ersten Satz komplett. Erst im zweiten Satz konnte sich der Neu-A-Team-Kapitän fangen und sich eine 2:1-Führung erspielen, die Marcel aber postwendend ausglich. Das fünfte Leg holte sich aber doch Gero, der damit nach Sätzen zum 1:1 ausglich. Auch wenn das Niveau in den folgenden Sätzen etwas sank, bekamen die Zuschauer trotzdem zwischenzeitlich immer wieder Dart vom Feinsten zu sehen. Gero holte sich die beiden folgenden Sätze jeweils mit 3:1 und schaffte damit seinen insgesamt dritten Sieg beim Jahresbestenturnier.

Gewinner Jahresbesten 2018
Gero

 

Die Siegerehrung wird es in diesem Jahr erst auf der Mitgliederversammlung geben.

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Die Top 4 in Feierlaune: lediglich Gero beobachtet argwöhnisch den über den Boards kreisenden Archaeopteryx

Danke

  • an das English-Pub-Team für den schnellen und guten Service
  • an Bernd für den traditionellen Nudelsalat und die Würstchen
  • an alle von den Mitgliedern mitgebrachten kulinarischen Köstlichkeiten
  • an alle freiwilligen Schreiber

Impressionen

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Bei ordentlichen Außenbedingungen bot sich immer wieder ein Aufenthalt im Biergarten an.

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Blick auf die Salatbar


Kommentare   

+3 #5 Thilo Bauer 2018-06-07 18:51
Moin habe mich jetzt auch wieder abgeregt. Ihr seit ja auch alle bekloppt wie ich. Doch Ihr solltet nächstes mal Klaus (geiles Spiel Junge) und mir zujubeln und nicht dem 40 Etagen höher spielenden Hopp und Schindler. die können euch eh nicht durchs TV hören. Nudelsalat war lecker. Punkt. Gruß Mücke
+1 #4 Gero Jensen 2018-06-05 06:27
Moin Leute,
Leute, Durchführung, Location waren top. Lediglich meine Platzierung ist weniger erbaulich. Also für euch! Lol
Bis in ein paar Wochen wieder im Pub. Bleibt sauber
+2 #3 Klaus May 2018-06-04 08:16
Es war wieder einmal ein toller Tag mit einem super Turnier! Danke dafür, OL!!! Ich freu mich auf das nächste Jahr! Steht der Termin schon fest? Ich möchte planen! :lol:
+3 #2 Benjamin Schwanda 2018-06-04 07:21
Dem kann ich nur zustimmen. Danke OL, für die Organisation und Durchführung des Turniers. Mein ersten Jahresbestenturnier hat mir viel Spass gemacht, auch wenn mein "Arbeitstag" durch Eigenverschulden schon nach drei Spielen zu Ende war.
+3 #1 Michael Kull 2018-06-03 21:39
Ich bedanke mich beim in der Danksagung leider vergessenen Organisator der Meisterschaft, dem Autor des obigen Artikels und guter Seele des Vereins, unserem Sportwart Ol für seinen Einsatz. Alles Top gemacht und ich freue mich auf die nächste Auflage.
P.S.: ....und von Tina auch !!!

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