Die USG-Wettbergen erwies sich wieder als hervorragender Gastgeber. Und damit meine ich nicht das Ergebnis, womit alle Anwesenden insgeheim schon vor dem Spiel gerechnet hatten. Ich meine die Herzlichkeit, mit der wir wieder empfangen wurden. Die USG ist ein Vorzeigeverein und ich wünsche ihnen von Herzen den sportlichen Erfolg, der sich sicher mit der Zeit auch einstellen wird.

Für das C-Team geht damit eine sensationelle Saison zu Ende, die auf der anstehenden Meisterfeier noch gebührend und feuchtfröhlich gefeiert wird. In kürzester Zeit ist aus den sechs Spielern ein Team geworden, das sportlich mehr als überzeugte und menschlich eng zusammensteht. Das „Double dirty half Dozen".

Der letzte Sonntag des Monats März Anno 2019 sollte Teilen des C-Teams plus Special Guest "Andi Hannoi" noch lange in Erinnerung bleiben. Um 9:00 Uhr fand man sich bereits, nicht nur zum Schrecken des E-Teams, im Keller der Shakespeare-Hauptzentrale ein, um sich das "etwas andere" Sonntagsoutfit anzulegen. Ein weiteres Opfer des leicht verstörenden Anblicks erwischte es direkt nach Verlassen des Kellers. Eine auf dem Rad sitzende Dame, mit dem Wunsch die Straße des anliegenden Pubs zu passieren wendete promt, während dem Gesicht nackte Panik unschwer zu entnehmen war. Die dabei erhöhte Pedaltretfrequenz war das Ergebnis eines lautstarken, daraus resultierenden Gelächters Tzmarty's.

PDCHI GRP

 

Durch das leider erst hinterher begründete (aber verständliche) Fehlen Schaböö's bot sich Tzmarty als Fahrer des "Krankentransportes" an. Das Ziel - die Halle 39 in der Nordstadt Hildesheims! Hier sollten sich die bekannten Dartgrößen der PDC (u.A. James Wade, Daryl Gurney, Ian White, Rob Cross usw.) in zwei Sessions um die Trophäe der German Darts Championships 2019 und das damit einhergehende Preisgeld von 25.000 Pfund streiten.

 

Die dritte und letzte Etappe der „Tour de B6“ führte das „Double Dirty Half Dozen“, nach den Spielen in Dudensen und Langendamm, dieses Mal nach Schneeren.  Das Auswärtsspiel beim „B-Team“ des TSV gestalteten die fünf Dartists, Aushängeschild Tobi war unabkömmlich, zwar vom Ergebnis her deutlich, aber vom Spielverlauf eher zäh. Die Meisterschaft stand schon fest und vielleicht fehlt dem Team dadurch der letzte Kick, seine Möglichkeiten auch ans Board zu bringen. Da unsere außerordentlich sympathischen Gastgeber jedoch ihre zahlreichen Chancen nicht nutzten, täuscht das Ergebnis etwas über einige enge Spiele hinweg.

Das verschobene Spiel zwischen dem C-Team der Shakespeare Dartists, dem „double Dirty half Dozen“ und der Vertretung aus Arpke, konnte trotz widriger Umstände am Dienstagabend ausgetragen werden. Auch wenn ich dem Sportwart erst am Vormittag des ursprünglichen Spieltags (9.März) eine Verlegung mitgeteilt hatte, was eine Strafe von 50 Euro nach sich ziehen soll, war es die richtige Entscheidung. Der Arpker Kapitän Sven Mangerich hatte kurzfristige Ausfälle, die nicht kompensiert werden konnten. Im Sinne des Sports, denn wir wollen spielen und nicht am grünen Tisch gewinnen, waren wir uns über eine Verlegung schnell einig und hätten ansonsten auch einen tollen Abend mit Freunden verpasst. Ein Dartspiel, das von beiden Teams ernst genommen wurde und zu einem Aushängeschild unseres geliebten Sports wurde. Hohes Niveau am Board, entspannte Stimmung und Spaß am Miteinander zeichneten diese Begegnung aus.

Am vergangenen Freitag stand auf der "Bezirksklassen-Abschiedstourne 2019" die Station Langendamm auf der Agenda. Der erste Erfolg war dabei schon lange vor Spielbeginn zu verbuchen. Denn Major Tzmarty navigierte den Truppentransporter der Company, bestehend aus Private Pacco, dem "desertierenden" Jonny und Versorgungsoffizier Jens auf kürzestem Wege in das Einsatzgebiet! Tobi verblieb im Hauptquartier und verfolgte den Einsatz via Funk. Scout Krümmel erkundete bereits vorab das "Feindesgebiet" und gab im Report ein halbes Dutzend Verteidiger an. Indentifiziert wurden diese als Christian Drechsler, Mirko Simon, Günter Meyer, Hubert Hagemann, Katja Tietz und Detlef Ringert.

Da der Truppenführer (im zivilen Leben als Autor unterwegs) durch Autogramme und Selfies mit seinen Groupies beschäftigt war, starteten die vier Übriggebliebenen in das Geschehen.

Am Samstag den 16.02. kam es zum langerwarteten Rückspiel in einem ungewöhnlichen Vergleich. Das „C“ Team der Shakespeare Dartists empfing dazu die Vertretung des E-Dartteams der Podbi-Piraten im heimischen Keller. Die seit dem Hinspiel vom 3. November letzten Jahres eng befreundeten Teams freuten sich darauf, sich nun mit Steeldarts an der Sisalscheibe zu vergleichen und der heimische Kapitän Tzmarty erstellte dafür einen Spielplan für 12 Einzel und sechs Doppel.

 

Auf Seiten der Gäste traten an, Kai „Triple One“ Seewald, Andy „Hannoi“ Reuel, Alex „Immerda“ Weber, Andy „Pastis“ Buck und Sascha „Hook“ Thiel. Gefreut hatten wir uns

In kompletter Besetzung fand sich die Vertretung der Shakespeare Dartists, das „Double Dirty Half Dozen“, am gestrigen Freitag im ländlichen Dudensen ein. Tobi, Pacco, Krümel, der „Korsar“ Jens, und unser Animan „Johannes-Petrus“ sollten es nach Plan von Kapitän Tzmarty richten. Aber das Sextett hatte es sich einfacher vorgestellt, denn es traf auf eine hervorragend aufgelegte Vertretung der Dudenser, die mit Henning, Eckhard, Sebastian und Frank einen starken Abend erwischten. Ohne langes Vorspiel startete die Begegnung gut 20 Minuten früher, denn die Nacht ist kurz, der Hahn kräht zeitig und unser Braten von morgen will früh gefüttert werden.

SDC vs H96D 02 02 2019 v2

Am vergangenen Samstagabend lieferte die "Prime-Time" nicht nur Unterhaltung auf der Mattscheibe. Auch in den unterirdischen Katakomben des Gutenberghofes wurde feinstes Entertainment geliefert. Als "Warm up" gab es in der kleineren Halle Stand up Comedy mit dem Programtitel "Ein Furz stink nur, wenn man ihn nicht anzündet". Die (im wöchentlichen Training einstudierte) Vorstellung war so erfolgreich, dass man das parallel geplante Event "Enjoy the Silence" kurzerhand absetzte. Als man Tobi, nachdem dieser unglücklich von der Teppichkante gefallen war wieder aufhalf, ging es rüber in die Mainhall. Bester Laune, auch dank der Lockerheit der angereisten Besucher, tauschte man Comedy gegen Unterhaltung aus dem Bereich des "Spitzensports", mit dem Topspiel der Bezirksklasse 4.

Der Einsatzplan von Captain „Tzmarty“ zum Auswärtsspiel in Wunstorf ging auf. Punkt 18hundert holte er den „KorsarenJens vor seiner Arbeitsstelle in der Lister Straße ab. Dieser übernahm rechts vorne die Position des Navigators und Lüftungsoffiziers. 18-04 alpha ergänzte Tobi an der Ecke Seumestraße die Mannschaft und sicherte fortan den rechten rückwärtigen Bereich, bevor „Pacco“ um 18 null neun ab der Königsstraße die linke Flanke überwachte. Private „AnimanJonny pixelte sich am Gutenberghof dazwischen und fungierte als rückwärtiger Beobachter.

Jonny gewinnt im Alleingang 12:0

 

Am Samstag um 15 Uhr stand das letzte Spiel der Hinrunde an. Mit der USG Wettbergen hatten das „Double Dirty Half Dozen“ das Vorjahresteam unseres Jonny zu Gast, der sich auf diese Begegnung seit Saisonbeginn freute. Obwohl er seine Teilnahme zugunsten einer Londonreise samt Session im Ally-Pally absagen musste, gelang es ihm widererwarten doch, am Ligaspiel teilzunehmen.

Um es vorwegzunehmen, es wurde zum Spiel seines Lebens und viele der Legs wurden über Mad-House entschieden. Aber gerade dieses Feld ist ja auch seine Spezialität und wird sogar beim Scoren gern und häufig von ihm penetriert. Am liebsten zwischen zwei Treble 20.

Die USG, eine der nach wie vor sympathischsten Truppen südlich des Polarkreises, war sich der Ausgangslage bewusst und wenn schon keine Punkte zu holen waren, sollten möglichst viele am Vergnügen teilhaben. Somit setzte Kapitän Miro auf Teamgeist und nutzte das Auswechselkontingent maximal aus. Anders das C-Team der Dartists, das durch Jonny zu einer beeindruckenden „One-Man-Show“ gestaltet wurde.