In kompletter Besetzung fand sich die Vertretung der Shakespeare Dartists, das „Double Dirty Half Dozen“, am gestrigen Freitag im ländlichen Dudensen ein. Tobi, Pacco, Krümel, der „Korsar“ Jens, und unser Animan „Johannes-Petrus“ sollten es nach Plan von Kapitän Tzmarty richten. Aber das Sextett hatte es sich einfacher vorgestellt, denn es traf auf eine hervorragend aufgelegte Vertretung der Dudenser, die mit Henning, Eckhard, Sebastian und Frank einen starken Abend erwischten. Ohne langes Vorspiel startete die Begegnung gut 20 Minuten früher, denn die Nacht ist kurz, der Hahn kräht zeitig und unser Braten von morgen will früh gefüttert werden.

 

Tobi gegen Sebastian und Tzmarty gegen Eckhard „Ich klatsche im Spiel nicht ab“ zeigten die Richtung an und beide gewannen im Synchrondart jeweils 3:1. Die Dudenser zwangen sie dabei zu sehr guten Darts, Tzmarty markierte einen LD18, denn nur „Gut“ hätte in den Partien auch nicht ausgereicht.

Krümel konnte gegen den klasse aufspielenden Hennings (HF 102) nicht sein benötigtes A-Game auspacken und unterlag 1:3, was Pacco durch sein 3:0 gegen Frank wieder geraderücken konnte. Dabei brachte Pacco das Kunstück fertig, fünf Aufnahmen mit 120 zu beginnen, um jedes Mal den dritten Pfeil tief seitlich in das Single der Nachbarfelder zu zimmern. 4x125 und 1x121, aber die 180 blieb ihm an diesem Abend verwehrt.

3:1 nach dem ersten Block und wir spürten, es könnte eng werden.

Die Kombo „Animan, Korsar“ erledigten ihre Aufgabe mit 3:0 souverän, auch wenn Eckhard und Frank wieder gut aufgelegt waren. Nachdem das Team in den vergangenen Spielen schon 14 verschiedene Doppelpaarungen aufgestellt hatte, kam es mit Tobi und Tzmarty nun zur letzten möglichen Zusammensetzung. Tzmarty verzichtet als Kapitän auf feste Doppel, jeder im Team soll mit jedem spielen können und damit den Teamgeist unterstreichen. Das, von allen erhoffte Feuerwerk blieb allerdings aus und das Duo unterlag in einer lediglich soliden Vorstellung mit 1:3. Auch Tobis 180 zu Beginn eines Legs konnte daran leider nicht ändern. Henning und Sebastian scorten nach belieben und Hennings 140er Finish unterstrich nochmals deutlich den Kampfgeist der Gastgeber.

4:2 zur Halbzeit. Tzmarty hielt am Plan fest, wonach er in der zweiten Hälfte nur zusehen wollte, und Tobi im Einzel pausierte. Er vertraute auf die Stärke des Teams und verzichtet dabei bewusst auf die individuellen Stärken. Das Team gewinnt zusammen und wenn es so seien sollte, verliert es eben auch gemeinsam.

Der „Animan“ spielte nicht seinen gewohnt sicheren Dart, war aber mit Magen, Darm und Spritzwurst auch leicht gehandicapt. So reichte ein gutes Spiel gegen einen immer besser auftrumpfenden Sebastian nicht ganz und er zog im Decider den Kürzeren. Aber frech war der „Animan“. Bei 80 Rest und drei Darts in der Hand mit Tops-Tops zu ein Leg zu beenden, zeigte sein gewohntes Selbstbewusstsein und nötigte nicht nur seinem Gegner Respekt ab. Gleichzeitig zeigte der Dudenser Verbandssenior und Urgestein Eckhard, mit seinen 79 Lenzen seine ganze Routine, hatte immer ein Treble dabei und checkte ohne langes Federlesen. 1:3 gegen Krümel und damit hatte der Gastgeber zum 4:4 ausgeglichen.

Der „Korsar“, motiviert bis in die Haarspitzen, punktete gut und überzeugte mit sicheren Doppeltreffern. Sein verdientes 3:0 gegen Frank und das parallele 1:3 von Pacco, auch er spielte gut, aber Henning hatte einen Traumtag, machten die Lage nicht besser. 5:5 vor den letzten Doppeln.

Die Siegesserie von 26 Spielen schien ihr Ende zu nehmen.

Der „Animan“ scorte, der „Korsar“ checkte mit drei Versuchen drei Legs und das 3:1 sicherte ein zwischenzeitliches Remis.

Das letzte Doppel, das die Dartists zum siebten Satz und den Teamsieg noch benötigten, wurde zum Krimi. Tobi und Krümel standen gegen Eckhard und Frank beim Stand von 1:2 mit dem Rücken an der Wand. Nach dem Ausgleich zu 2:2 gaben die Dudenser nochmals Gas und vergaben einige Matchdarts, ehe Krümel auf der doppel vier einlochte und den Schafstall mit seinen Urlauten zum Zittern brachte.

Eine nervenaufreibende Begegnung die mit 7:5 und 28:20 Legs zu einem Sieg des Teams und seinem Willen wurde. Eine Erfahrung, die uns als Mannschaft noch enger zusammengebracht hat.

Vielen Dank an unsere netten Gastgeber, die uns alles abverlangt haben und ein Remis sicherlich verdient gehabt hätten.

Die nächsten Punktspiele des C-Teams, des „Double Dirty Half Dozen“, finden am 08.03. in Langendamm, und am 09.03. im heimischen Keller gegen Arpke statt. Zuvor, am 16.02. bestreiten wir noch das Rückspiel „Steeldart meets E-Dart“ im Shakespeare, und sind gespannt darauf, wie die Podbi-Piraten sich an der Stahlspitze schlagen.


Kommentare   
#1 Jens Plagemann 2019-02-11 10:30
Auch so ein Ding muss man dann mal gewinnen!
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